Universalzielvereinbarung – Jahresergebnis 2017

Die Grossverbrauchergruppe "Energie-Modell Zürich" vereinbarte mit der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) eine Universalzielvereinbarung für die Laufzeit von 2013-2020. Jedes Mitgliedunternehmen steuert jährlich seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz bei, wodurch die vereinbarten Gruppenziele erreicht oder sogar übertroffen werden.

 

Abb. 2: Verlauf der CO2-Fracht 2013-2017 für die Gruppe Energie-Modell Zürich (Quelle: EnAW)

Verlauf Energieeffizienz

Der Verlauf der Energieeffizienz seit 2013 zeigt, dass das in der Universal-Zielvereinbarung (UZV) gesetzte Ziel deutlich übertroffen wurde: der Wert der Energieeffizienz (ohne Ökostrom) betrug Ende 2017 114.5%. Das in der UZV formulierte (und bezüglich Erfüllung der kantonalen EnerG verbindliche) Ziel beträgt 107.2% und wurde damit deutlich übertroffen (Abb. 1).

Im "Energie-Modell Zürich" kaufen mehrere Mitglieder im Rahmen ihrer Initiativen zum nachhaltigen Wirtschaften Elektrizität ein, die maximale ökologische Kriterien erfüllt. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die CO2-Freiheit der Stromerzeugung. Diese Bedingungen werden durch Strom mit dem Label naturemade star erfüllt. Diese Elektrizität und der Einkauf von zertifiziertem Biogas werden ebenfalls in die Entwicklung der Energieeffizienz eingerechnet und separat ausgewiesen. Die Energieeffizienz mit Einbezug von Ökostrom und Biogas-Bezug lag Ende 2017 bei 124.8%.

Verlauf CO2-Fracht

Die Mitgliedsfirmen des Energie-Modells Zürich haben im Jahr 2017 29‘159 t CO2 emittiert. Die CO2-Reduktion durch alle von 2013 bis 2017 realisierten Massnahmen betrug 5‘335 t CO2. In anderen Wor- ten: ohne diese Reduktionsmassnahmen wären 2017 34‘494 t CO2 ausgestossen worden (Abb. 2).