Zürich Versicherungs-Gesellschaft

Die Erneuerung des Hauptsitzes am Mythenquai in Zürich ist ein Bekenntnis zum Geschäftsstandort, bringt eine Verbesserung des Arbeitsumfelds und erfüllt hohe Anforderungen an das nachhaltige Bauen. Die Eröffnung ist für 2020 geplant.

Projekt Quai Zurich

Ziele

Für das Projekt Quai Zurich wurden folgende Ziele gesetzt:

  • Weiterführung und Stärkung von Zurich’s langjährigem Standort am Mythenquai in Zürich
  • Verbesserung des Arbeitsumfeldes und Arbeitsplatzes
  • Zertifizierung der Gebäude nach LEED und Minergie

Rahmenbedingungen – denkmalpflegerische Aspekte

  • Kantonal geschützt: Hauptgebäude am Mythenquai, Jg. 1901 Architekt: Julius Gottfried Kunkler und Quergebäude Innenhof Jg.1923/1925, Architekt: Otto Honegger
  • Kommunal geschützt: Vita Gebäude Marsstrasse Jg.1932 /1952, Architekt: Otto Honegger

Der Schutzvertrag mit der städtischen Denkmalpflege wurde im Februar 2014 unterzeichnet, dieser mit der kantonalen Denkmalpflege im November 2014.

Rahmenbedingungen – Gartendenkmalpflege und Archäologie

  • Gartendenkmalpflege: Der Vorgarten des Gebäudes Mythenquai 2 ist im Inventar der schützenswerten Gärten und Anlagen von kantonaler und kommunaler Bedeutung aufgeführt und entsprechend hochwertig und differenziert zu gestalten. Die übrigen Vorgärten sind als repräsentative, weitgehend als begrünte Bereiche zu gestalten. Hofflächen, die heute grossflächig asphaltiert sind und als Parkflächen genutzt werden, werden zukünftig als Freiflächen mit Pflanzen gestaltet
  • Archäologie: Der Planungsperimeter befindet sich in archäologischen relevanten Zonen. Im Untergrund befinden sich Kulturschichten prähistorischer Pfahlbausiedlungen. Parallel zum Gestaltungsplan wurden Regelungen zum Umgang mit den archäologischen Kulturschichten für das Projekt erarbeitet. Die Beschränkung auf ein Untergeschoss ist zwingend

Eigene Bauanforderungen

  • Zertifizierung nach LEED Platinum für das Gesamtgebäude, nach MINERGIE-P ECO für den Neubau und nach MINERGIE ECO für die denkmalgeschützten Bestandesbauten
  • Reduktion des gesamten Energiebedarfs gegenüber heute
  • Unterstützung der städtischen Zielsetzungen hinsichtlich der 2000-Watt-Gesellschaft
  • Verzicht auf die Verwendung von fossilen Brennstoffen
  • Seewassernutzung für Heizen und Kühlen
  • Regenwassernutzung für Entwässerung
  • Photovoltaik-Anlage auf der begrünten Dachfläche
  • Reduktion der Anzahl Parkplätze um ca. 50%

Energie-Effizienz und CO2-Emissionen